| Nachhilfe online | ||
| Interview mit einem "Zahlreich"-Moderator | ||
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| Wie
bist du auf die Idee gekommen, Moderator bei "Zahlreich" zu
werden? Eigentlich eher durch Zufall. Ursprünglich war ich auf der Suche nach Hilfe für meine Deutsch-Hausaufgaben. Ich suchte dringend eine Zusammenfassung von Effi Briest – und bei meiner Internet-Recherche bin ich dann zufällig bei "Zahlreich" gelandet. Als ich mir die Seiten näher angesehen habe, hab ich entdeckt, dass man dort Mitarbeiter sucht, die bestimmte Rubriken "bewachen". Und wie genau sieht deine Arbeit aus? Als Moderator beantwortet Fragen, soweit möglich oder aber weist auf falsche Antworten hin. Im Schnitt kommen für meinen Bereich täglich so um die acht Anfragen rein. Davon beantworte ich selber zwei. Wenn schon Lösungen da sind, dann überfliege ich die kurz, um zu sehen, ob die Antworten richtig sind. Alles in allem kostet mich das ungefähr eine halbe Stunde Arbeit pro Tag. Glaubst du, dass "Zahlreich" zur bequemen Beschaffung von Hausaufgaben missbraucht wird? Eigentlich nicht. Ich glaube, dass der Dienst hauptsächlich dazu genutzt wird, wofür er gedacht ist: als ein riesiges Nachschlagewerk. Alle Beiträge wandern in ein Archiv, in dem die Besucher von "Zahlreich" jede Menge Übungsaufgaben finden. Glaubst du, dass das Internet wirklich dabei helfen kann, schlechten Schülern auf die Sprünge zu helfen? Das glaube ich schon. Man hat dort die Möglichkeit, über längere Zeit ein Thema mit vielen Leuten zu diskutieren. Und man kann sich dort viele Informationen beschaffen. Eine wichtige Anlaufstelle für Schülerhilfen sind meiner Ansicht nach die Newsgroups. Dort kann man ohne weiteres Fragen zu allen möglichen Lerngebieten stellen. Mit der Arbeit als "Zahlreich"-Moderator verdienst du ja nichts. Was reizt dich daran? Ich bin ja selbst noch Schüler und will damit gute Voraussetzungen schaffen, ein vernünftiges Abi hinzulegen. Wenn ich mich mit Aufgaben auseinandersetze, die sich auf Themen des vergangenen Schuljahres beziehen, dann fällt der Lernaufwand fürs Abi logischerweise geringer aus - und ich bin trotzdem in Übung. Und das Wichtigste ist: Es macht Spaß. |